Volker Hauptvogel – Fleischers Blues (Hörbuchtrailer)

„Fleischers Blues“ ist ein absolutes Muss für alle, die jemals im alten West-Berlin ein Bier getrunken oder eine Demo besucht haben. Oder dies gern getan hätten. Das Hörbuch wird gelesen von Guntbert Warns, zusätzliche Passagen gelesen von Stephan Remmler.

Diethard Küster:
Dieses Hörbuch breitet ein Kaleidoskop des hedonistischen West-Berlin der späten 70er-Jahre aus, angesiedelt irgendwo im Bermuda-Viereck zwischen Herrn Lehmann und Heinrich Zille, Bommi Baumann und Alfred Döblin.
Hauptvogels Held Fleischer tanzt durch Zeit und Raum, als gäbe es kein Morgen, immer auf der Suche nach sich selbst und dem nächsten Bier. Es gibt wohl kaum eine authentischere, liebevollere, radikalere, anarchistischere und humorvollere Beschreibung des sozialen Biotops Berlin zu der Zeit, als die Mauer noch stand.
Those were the days.

Stephan Remmler:
Diese Geschichte meines alten Kumpels Volker Haupvogel wird Euch zurückversetzen in die späten 70er- und frühen 80er-Jahre des alten West-Berlin. Wer dabei war, wird sich wehmütig an das ein oder andere erinnern. Wer nicht dabei war, wird staunen. Spaß werdet Ihr alle aber auf jeden Fall haben.

Volker Hauptvogel kam Mitte der 70er-Jahre von Bremerhaven nach Berlin. Er arbeitete beim Tagesspiegel, war Kleindarsteller in Filmen von Jörg Buttgereit, Diethard Küster und Dominik Graf und gründete 1978 mit MDK (Mekanik Destrüktiw Komandöh) eine der ersten Punk-Bands Berlins. 1984 eröffnete er den legendären Pinguin-Club, der bis 1988 als der Berliner Treffpunkt für Musiker wie Die Ärzte oder Depeche Mode galt.
Von 1989 bis 2007 führte Hauptvogel das als Berliner Institution international bekannte Restaurant Storch. Er spielte er an der Schaubühne Berlin in Berlin Alexanderplatz den Franz Biberkopf und hielt Lesungen u. a. mit Hollow Skai.

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